Der Anarchist.

Jetzt fängt das bei den Studienkollegen auch schon an. Da wundert sich einer, „was der wählt SVP! Wenn man seine Lebensgeschichte anschaut!“ Also muss ich es ein weiteres mal erklären: Die Sozialen sind absolut hundertprozentig wertlos, wenn man im Leben ein wirklich ernstes Problem lösen muss.
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… wer seine Freiheit gebraucht,

… gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, … 
(aus der Präambel der Bundesverfassung).

Leute, die mich überhaupt nicht kennen, antworten regelmässig auf meine politischen Kommentare mit den Worten, ich täte auf die noch schwächeren einhauen. Dem entgegne ich:
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Nachteilsausgleich in der Prüfung.

Dies ist der dritte meiner Blogeinträge zum Nachteilsausgleich in Aus- und Weiterbildung. Im ersten Teil erklärte ich, dass „Zugänglichkeit“ in der ETH zwar viel kostet aber nur wenigen nützt. Im zweiten Teil beschrieb ich Nachteilsausgleich in der Studiensituation in Abgrenzung vom Nachteilsausgleich in der Prüfung.

Heute geht es demnach um Anpassung der Prüfungssituation. Der Behinderte bekommt die Möglichkeit zu beweisen, dass er dasselbe Wissen erworben hat, über das der Gesunde auch verfügt. Es gibt keinen Krüppelrabatt. Der Behinderte muss dasselbe können wie der Gesunde.
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Nachteilsausgleich in der Ausbildung.

Vorgestern schrieb ich, warum die vielgerühmte und weitherum publizierte Barrierefreiheit an der ETH von beschränktem Nutzen ist für die Population der behinderten Studenten. Heute geht es um den Nachteilsausgleich in der Ausbildung.

Nachteilsausgleich in Aus- und Weiterbildung kann auf zwei Sätze reduziert werden:
1. Der Behinderte hat das Recht, dasselbe Wissen zu erwerben wie der Gesunde.
2. Der Behinderte bekommt die Gelegenheit, dasselbe Wissen unter Beweis zu stellen wie der Gesunde.
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Tscheggs es?

Das hier ist Teil 1 meiner dreiteiligen Einführung in Sachen Behindertengleichstellung in der Ausbildung. Bei mir geht es nach dem System des Alten Bert: „Zuerst das Fressen und dann die Moral“.

Im Behindertengleichstellungsgesetz gibt es zwei unterschiedliche Bereiche, die auf die Situation der ETH angewendet werden können, Zugänglichkeit der öffentlichen Gebäude und Nachteilsausgleich in Aus- und Weiterbildung.

Beides unterscheidet sich von der moralisierenden Vorstellung des Inklusionismus, der uns die politische korrekte Sprechweise vorschreiben, unser Denken beherrschen und ein totalitäres, post-marxistisches Staatswesen schaffen will. Inklusionismus ist die Kopfgeburt von Akademikern, die an das rationale Menschenbild im Real Existierenden Sozialismus glauben.
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Mein Vater lässt ausrichten:

In der  Diskussion um das Personenporträt wurde im Tagesanzeiger mehrmals herumgenörgelt von wegen „Was fällt dem ein, mit 55 noch zu studieren?“

Mein Vater lässt ausrichten, als erstes: „Was geht die das überhaupts an?“ Und als ich anfüge, „denen ist die Frage ernst“:
„Frag‘ sie, ob Ihnen lieber wäre, wenn Du mit Drogen handelst!“
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Schlechte Arbeit kostet genau gleich.

In der  Diskussion um das Personenporträt in der Bernerzeitung und auch im Tagesanzeiger haben recht viele Leute die Kosten in Frage gestellt, die ich mit meinen Prozessen gegen den Staat Bern erzeugt hatte.

Dazu folgendes: Wenn Berner Beamte dreimal nacheinander schlampige Arbeit verrichten und am Schluss dann doch noch gezwungen werden, ihre Sache ordentlich zu machen, dann haben sie viermal gearbeitet. Schlampige Arbeit gibt nämlich nicht weniger Arbeit als wenn man es von Anfang an richtig macht.
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Die Erde bebt.

Seit Dienstagmorgen wurden laut Schweizerischem Erdbebendienst am Sanetschpass im Wallis über 140 Erdbeben registriert.

Die Ursache für diese Häufung von Erdbeben in der Schweiz ist meinen treuen Lesern natürlich klar: Das ist weil der Jürg Brechbühl Mais macht und an der ETH Zürich die Behindertengleichstellung durchsetzen will.
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Was ich längst schon weiss,

… macht die ETH noch lange nicht heiss.

Das Rektorat macht alle möglichen Verrenkungen, um bei der Fiktion,  die ETH Zürich täte keine Behinderten diskriminieren, zu bleiben. Die Wahrheit ist, dass die ETH schlicht keine Ahnung hat, wieviele Behinderte an ihrer Hochschule sich durchzuschlagen versuchen. Sie haben auch Nullbock, die Wahrheit herauszufinden. Seit einem Jahr versuchte ich mehrmals, von den verschiedenen Büros der ETH selber statistisches Material zu bekommen.

Inzwischen wurde ich anderswo fündig:
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Knatsch?

Jürg, was hältst Du davon? Hat das etwas mit Deinem Fall zu tun? blinkt mir die email entgegen. Ich hatte als erstes keine Ahnung, wovon die Rede war. Letzten Freitag stand in der NZZ , dass am 27. August drei von sieben Mitglieder der ETH-Beschwerdekommission unter Protest per sofort zurückgetreten waren.

Mir fällt als erstes das Datum auf. Das Urteil über mein Zulassung wurde am selben 27. August gefällt. Also vermutet meine Leserin einen Racheakt. Die ETH gibt der Beschwerdekommission den Schuh und die Beschwerdekommission zahlt es ihr heim.
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