Stümper vor, noch ein Tor!

Die ETH Zürich hat sich daran gewöhnt. Sie braucht sich bei der Behindertengleichstellung nicht weiter zu bemühen. Ich wurde zwar im Herbst 2019 auf Beschluss der ETH-Beschwerdekommission zum Studium zugelassen. Doch danach liessen die Rektoratsbürokraten keine Schweinerei, keine plumpe Lüge, keine feige Intrige, keinen faulen Trick aus, um mein Studium zu sabotieren. Damit kamen sie regelmässig durch.

Auf Anfang 2020 besorgte sich der ETH Rat eine neue Beschwerdekomission. Man wollte endlich die Plagegeister loswerden. Jetzt hatte man eine willfährige, zwar unfähige, aber dafür botmässige Beschwerdekommission.

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Wahrheit und Lüge — Hans was Heiri…

… Hauptsache „ausgewogen“. Angeführt vom Schweizer Radio DRS und dem Schweizer Fernsehen wurde seit den 1970er Jahren die Saumode eingeführt, dass Warheit und Lüge gleichberechtigt nebeneinander stehen. Jeder Schweizer Journalist darf in seiner Berichterstattung behaupten und lügen so viel er will und was ihm grad passt. Solange er eine Gegenposition auch noch hinschreibt, und damit die „Ausgewogenheit“ herstellt, ist ihm alles erlaubt. Leider ist das ausgewogene Gegenteil von einer Lüge nicht unbedingt die Wahrheit. Eine andere Lüge tut den Dienst auch. Und sie enthebt den Journalisten der Pflicht, sich sachkundig zu informieren.

Ein umfangreicher, durchorganisierter bürokratischer Apparat wacht über diese „Ausgewogenheit“. Das ganze geht auf den ehemaligen Radiodirektor Andreas Blum und den Fernsehdirektor Peter Schellenberg zurück. Dieser Blogeintrag ist die Antwort auf die vollkommen unkritische Lobeshymne, die in den letzten Tagen in der Bernerzeitung auf Andreas Blum veröffentlicht wurde. Logisch, dass die TX-Lügenpresse keine kritischen Kommentare auf ihrer eigenen website veröffentlicht.

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Volksaufstand der Ärzte

Im Blick konnten wir vor einem Vierteljahr den Aufruf der Präsidentin der Walliser Ärztegesellschaft lesen, die auf den Volksaufstand gegen die Krankenkassenbürokraten hofft. Sie sagte:

«Die Krankenkassen haben die Technik der Tarifblockaden und Schuldzuweisungen auf allen Ebenen perfektioniert.» Die Politik versuche verzweifelt, mit immer mehr Zwangsauflagen und Verordnungen kurzfristig Kosten zu sparen, und schafft damit oft mehr Probleme als Lösungen. «Das führt zu nichts, es braucht eine Art Volksaufstand, damit endlich Bewegung in die Sache kommt, der Teufelskreis durchbrochen wird.»

Die TX-Lügenpresse geht den anderen Weg: Sie pflegt die Schweizer Neidkultur des verarmenden Mittelstandes. Der Redaktor gibt vor, dem Phänomen der Staatsverweigerer auf den Grund gehen zu wollen. Er stellt einen im Kanton Bern wohnhaften Arzt vor, der früher  einmal eine tragende Säule unseres Staatswesens war, ein leuchtendes Beispiel für die Fortschritte unserer abendländischen Zivilisation. Er hatte sich einen Namen gemacht als Präsident einer ärztlichen Fachvereinigung, Chefarzt, Eigentümer einer grossen Privatpraxis und Vortragsredner an internationalen Symposien. Und dann irgendwann bekam er die Schnauze voll von den destruktiven Übergriffen unseres parasitierenden Bürokratenstaates.

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Was macht die Tierärztin im Engeriedspital?

Am 17. Oktober 2023 kam im Engeriedspital eine Ärztin, Janine Eve Steiner, zu meinem Vater ins Spitalzimmer. Sie redete eigentlich nur mit mir, während mein Vater die meiste Zeit auf dem Bett lag und vor sich hin döste. Mein Vater war schwerhörig und bekam fast sicher kaum etwas von der Unterhaltung mit. Kaum war sie gegangen, beginnt mein Vater zu reden: „Wär isch das? Die isch e Nätti! Isch das e Büürin? Vo wo chunnt si? Si het Chüe!“

Man muss sich das vorstellen: In einem topmodernen Privatspital in einer der reichsten Industrienationen reiche ich einem Weisskittel die Hand, verabschiede die Ärztin freundlich und während ich mich umdrehe, konfrontiert mich der Patient mit einer solchen Frage!

An dem Abend machte ich mir Sorgen um seinen Zustand, geschwächt wie er war nach Hüftoperation und überlebter Lungenentzündung. Im hinterher weiss man es besser. Wie mein Vater das damals gemacht hat, weiss ich nicht. Hier mein Recherchenfund. Die Foto stimmt überein.

Janine Evita Steiner, Ärztin am Engeriedspital in Bern

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Mit den Alten dürfen sie alles!

Die Nachbarin fragt, wie es mir gehe. Ich antworte, dass ich nicht davon loskomme, wie die Ärzte mit meinem Vater umgegangen sind. Es ist richtig brutal hart.

Und erkläre dazu: „Die Ärzte dürfen mit alten Patienten einfach alles. Die machen einfach, wie ihnen passt und was ihren Spitälern Geld einbringt. Je schlechter es dem Patienten geht, desto besser, weil desto mehr Geld können sie von den Versicherungen abkassieren. Und sie dürfen es einfach. Niemand hindert sie daran!“

Die gute antwortet: „Ja, das hatte ich Dir aber schon gesagt!“

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Der letzte Länggässler

Zum Gedenken an
Fred Brechbühl
* 19. Mai 1935
† 4. November 2023

Fred Brechbühl fängt Wels am Zombaysee, 7 Pfund, 70cm, 19. Mai 1957 (Exakta Varex, Kodachrome 10 ASA, ©Fred Brechbühl)

Wenn wieder einmal das Puff in der Stadt Bern zum Nachrichtenthema wurde, dann fragte mich mein Vater verwundert: Warum räumen die Länggässler da nicht auf? Wo sind die?

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Was macht Dr. med. Jean-Marc Lüthi, Thun?

Um es kurz zu machen: Jean-Marc Lüthi ist ein Gangster. Er nutzte die „Radio-Onkologie Berner Oberland AG“ als Ausgangspunkt für eine moderne Form der organisierten Kriminalität.

Im Herbst 2019 war Dr. med. Jean-Marc Lüthi der angeblich „allseits geachtete und beliebte“ Chefarzt der Onkologie am Regionalspital Thun. Anderthalb Jahre lang seifte Dr. med. Jean-Marc Lüthi meinen Vater und mich als dessen Begleiter ein und behauptete, mit den Blutwerten sei bei meinem Vater alles so weit in Ordnung und man müsse sich keine Sorgen machen. Seine charismatischen Fähigkeiten standen dabei einem gewieften Auto-Occasionshändler in nichts nach.

Jean-Marc Lüthi wartete bis mein Vater in einem richtig miserablen Zustand und hilflos war, dann liess der grosse „senior consultant“ die Falle zuschnappen. Er bedrohte mich am 11. August 2021, wenn ich nicht sofort dafür sorgen täte, dass mein Vater bei ihm im Regionalspital Thun stationär behandelt werde, dann mache er eine Gefährdungsmeldung bei der KESB, die dann für ein Kontaktverbot sorgen werde.

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Afrikas kurzes Gedächtnis.

Man google folgendes „kenya flood famine 1962“ und stelle fest: Man findet so gut wie keine Information darüber, wie es vom Oktober 1961 bis Juni 1962 über ganz Ostafrika pausenlos, acht Monate lang jeden Tag regnete, von der kleinen Regenzeit, durch die kleine Trockenzeit und die grosse Regenzeit hindurch.

Victoriafalls-19620120-Fred-Brechbuehl
Victoriafälle mitten in der verregneten Trockenzeit des Katastrophenjahres 1962. Vom östlichen Ende in Sambia aufgenommen am 21. Januar 1962 © Fred Brechbühl.

Im Norden Kenyas verhungerten die Menschen zu Tausenden, weil ihre Äcker unter Wasser standen. Den verlinkten einzigen Bericht dazu finden wir erst aus dem Folgejahr. Riesige Kuhherden gingen zugrunde, weil die Weiden unter Wasser waren. Die Buschpisten waren unpassierbar.
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… und erst recht die Mütter!

Zwei Wochen nach ihrem Besuch im Ngorongoro Krater waren meine Eltern bereits im Nordwesten Ugandas im Murchison Falls Nationalpark. Rechts der Piste war eine Elefantenherde zu beobachten. Ein Kuh treibt ihr Kalb nach links von der Piste herunter in die Büsche.

Elefantenkuh Murchison Falls 22. 12. 1961
Elefantenkuh treibt ihr Kalb von der Piste. ©Marceline Berthe Brechbühl-Kunz

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Väter!

Ich wurde von einem sehr gewissenhaften Vater erzogen, der mir zeigte, wie man Gefahrensituationen frühzeitig erkennt und sich diesen umsichtig nähert, zusammen mit einer Mutter, die auf Sicherheit bedacht war, darauf Risiken zu vermeiden – im ganzen also ein sehr vernünftiges, solides Elternhaus.

Loewe Ngorongoro 9.12.1961
Löwenmännchen im Ngorongoro, 9. Dezember 1961, Exakta Varex, vermutlich Carl Zeiss Sonnar 180mm, Anscochrome 100, © Fred Brechbühl

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Journalisten-Affen

Das Schweizer Fernsehen wird von uns mit einer Zwangs-Fernsehsteuer finanziert. Angeblich weil das SF-Lügenfernsehen der SRG für den Zusammenhalt unserer Demokratie unentberlich sei. Lügen kann man zum Beispiel, indem man einen Riesenaffentheater um ein triviales Ereignis macht und daneben von den wirklich wichtigen Themen ablenkt.

Unser Lagerlied aus der Pfadi können wir neu dichten und zwar so:
Die Affen rasen durch den WaldDer eine macht den andern kaltDie ganze Affenbande brüllt:Wo ist die Banane?Wo ist die Banane?Wer hat die Banane geklaut?

Die Frage ist jetzt, ob die 20-Rappen-Banane des Berner Regierungsrates wirklich nur als Ablenkmanöver gelten kann. Geschickte Ablenkmanöver setzen ein Mindestmass an Intelligenz voraus und auch, dass die Auskunftsperson schon auch weiss, wovon sie abzulenken versucht.

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Einer weniger, der Brot frisst!

Mit grosser Genugtuung nehme ich zur Kenntnis, dass einer nach dem anderen die Verbrecher ausfallen, die sich in den letzten viereinhalb Jahren an meinem Vater vergangen hatten.

Als neueste Nachricht erfahre ich durch das Buschtelefon, dass Dr. Ulrich Sternkopf, Heimberg im zarten Alter von 51 Jahren letzte Woche das zeitliche gesegnet hat. Er lag morgens zu Arbeitsbeginn tot in seiner Praxis. Bravo. Einer weniger, der sich an seinen Patienten vergeht und dabei immer noch Geschäftli macht!

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Das Märchen vom Personalmangel

In den letzten fünf Wochen seines Lebens wurde mein Vater immer von neuem abgeschoben, von einer Abteilung zur nächsten, von einem Spital zum anderen. In den ersten zwei Wochen nach dem Oberschenkelhalsbruch vom 1. Oktober verhandelte ich mit fünf verschiedenen Ärzte- und Pflegeteams. Das Inselspital wollte meinen sterbenden Vater noch 45 Stunden vor seinem Tod jemand anderem  anhängen. Und durch das ganze hindurch zieht sich wie ein roter Faden, dass jeder nur das macht, was er grad am besten kann und daneben lässt man den Patienten in krimineller Weise verlottern.

Angeblich sei dieser ganze Murks im Schweizer Gesundheitswesen Folge des Personalmangels. Dazu fällt mir ein, dass wer so im Zeugs herumnüderet und die Arbeit nie wirklich zu Ende bringt, der verplempert massenhaft Zeit und bewirkt schlicht nichts, ausser eskalierenden Kosten, Stress und Hetze und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.

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med. pract. Ulrich Sternkopf, Heimberg – gesinnungsloser Geschäftlimacher

Mein Vater nannte ihn den „Stierengring“ (Berndeutsch, wörtlich für „Gesicht eines Stiers“). Wir haben es mit einem Masseneinwanderer aus Schwobistan zu tun, mit einer von diesen Fachkräften, von denen wir Schweizer angeblich noch immer zuwenig haben. In Wahrheit sind sie einfach die Vollstrecker für den überbordenden Kontrollwahn unseres aufgeblähten Beamtenstaates.

Inzwischen firmiert Sternkopf als „Dr. med.“ Aber die heutige Geschichte stammt aus der Zeit, als noch „med. pract.“ auf dem Firmenschild stand. Wie kam der med. pract. Ulrich Sternkopf im Juni 2019 dazu, sehr weitreichende neurologische Diagnosen zu stellen, einen radiologischen Befund mutwillig falsch auszulegen und meinem schwerhörigen Vater zu verzapfen, er sei dement und das sehe man am radiologischen Befund?

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Was lernen eigentlich unsere Tökters an der Uni?

Ich schreibe einmal ein Erlebnis von mir selber auf, das exemplarisch zeigt, was im Medizinstudium in der Schweiz falsch läuft.

Vor zwei Jahren hatte ich auf dem linken Mittelfuss, wenig seitlich des Mittelristes einen ca. 2cm grossen runden Chnubel. Es hätte ein Abszess sein können und jedenfalls nichts zum Spassen. Meine Hausärztin war damals grad zum letzten Mal meine Hausärztin. Sie hatte nämlich „ka Luscht“ sich notfallmässig zu kümmern. Also fuhr ich nach Bern zum City Notfall am Bahnhof, wo man unangemeldet hineinläuft. Dort erlebte ich wunderliches, das mir zu denken gibt:

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